Voll dabei :)

Gestern, am Tag der Unabhängigkeit Peru’s ging es für uns ins Klettergebiet „Los Olivos“. Dieses ist mit dem „collectivo“ (ein öffentliches Nahverkehrsmittel in das auch gut mal 25 Personen reinpassen, anstelle von 9) nur ein Katzensprung von unserem neuen Zuhause entfernt.

Mit einem genialen Blick über Huaraz und der angrenzenden Cordillera Blanca, machten wir unsere ersten Versuche in dem für uns recht ungewohnten Fels. Wir waren sofort begeistert, wie gut es sich am Vulkangestein klettern lässt. Griffige Überhänge und ungewohnte Plattenstrukturen stellten uns vor manch eine Herausforderung, die wir jedoch gut meistern konnten. Es war einfach geil! Die Sonne in der Höhe (~3200m ü. NHN) ist jedoch so stark, dass es uns allen um die Mittagszeit zu hart wurde und wir in einen, laut Jhon (unser peruanischer Freund und Guide), „Schattensektor“ flüchteten. Es stellte sich allerdings heraus, dass es sich um peruanisches Schattenverständnis handelte und somit brutzelten wir weiter in der Sonne, während Jens und Lenka Zuflucht unter einem Kaktus suchten :D.

Nachdem wir uns ausgepowert hatten ging es zu Fuß zurück in die Stadt. Der Weg führte entlang eines Bewässerungssystems wie man es aus dem Wallis oder von Madeira kennt. Superschnell waren wir wieder in der Nähe von bewohnten Häusern und den zugehörigen, überall in Peru zahlreich anzutreffenden, Hunden. Nach einer kurzen Besprechung ging ein Teil der Gruppe zurück in unser „casa“, ein anderer Teil tobte sich auf dem Markt aus. Zu den verrückten Obst- und Gemüsesorten folgt demnächst ein weiterer Post ;).

Am Montag (29.07.) trafen wir zum ersten Mal mit den Kids im „Instituto Technológico“, eine Fakultät der Universität Huaraz. Zu Beginn halfen wir den CAWAY-Mitgliedern beim Matratzen ausladen. Ja richtig, Bettmatratzen wurden flugs als Bouldermatten umfunktioniert, mit einer Plane regensicher abgedeckt und los konnte es gehen.

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Die ersten Berührungsängste wurden mit Namensspielen, Aufwärm- und Koordinationsspielen genommen. Wir stellten jedoch schnell fest, dass es gerade bei den Kids praktisch ist, wenigstens ein paar Wörter Spanisch zu sprechen ;). Um die Mittagszeit wurde es wieder so heiß, dass wir uns ins innere eines kleinen Gasthauses flüchteten. Dort gab es das „menú del día“, in unserem Fall „pollo“ (Huhn) mit „arroz“ (Reis) und „papas fritas“ (Pommes). Sehr reichhaltig und lecker :).

Gestärkt ging es wieder zur Kletterwand. Nachmittags kamen die „großen“ Kids und es wurde zusammen gebouldert. Abends kochte Jhon für uns „yuka rellena“, ein sehr leckeres peruanisches Gericht, welches sich jedoch als sehr aufwendig herausstellte.

Liebe Grüße und bis bald,

euer AbenteuerAnden-Team.

Endlich angekommen!

Los geht’s!! Am Mittwochabend sind wir alle nach und nach in Frankfurt eingetrudelt, wo Toby’s Vater uns einen super Ort organisiert hat, damit wir unser Zeug nochmal umpacken und uns sammeln konnten. Nachdem wir also ein bisschen Zeug hin- und hergeschoben haben, damit alle Rucksäcke das richtige Gewicht haben, kein Pickel den nächsten Flughafenmitarbeiter erschlägt, und unsere leeren Benzinflaschen unauffällig sind, konnten wir uns von Toby’s Familie bei einem leckeren Grillen verwöhnen lassen! Hier ein Dankeschön für die vielen leckeren Salate und Grillsachen! Nach einer kurzen Nacht (Aufregung, Nachbar mit lauter Rockmusik, Krabbelviecher und Zugstrecke direkt neben unseren Köpfen) wurden wir um 4:00h zum Flughafen gefahren. Nachdem wir unseren ganzen Raffel ausgeladen hatten, haben wir uns von Michael, Karla und Leonie, welche leider aus persönlichen Gründen in Deutschland blieb, verabschiedet. Auch hier nochmal ein großes DANKESCHÖN an Michael und Karla für die Organisation und das shutteln, dadurch konnten wir super entspannt starten! Nach einem kurzen Zwischenstopp in Madrid, welchen wir mir Frisbee spielen verbracht haben, ging es auch schon an unseren finalen Elfstunden-Flug nach Lima.

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Mit dem Taxi ging’s zum Busbahnhof und von dort im extrem komfortablen Nachtbus (so was gibt es bei uns nicht!) nach Huaraz. Dort kamen wir morgens an und wurden von Jhon am Busbahnhof herzlich begrüßt und zu unserem zukünftigen Zuhause „Casa de la Maruja“ gebracht. Die Besitzer Gilf und Maruja sind Teil des Caway und hatten uns eingeladen. An so einem Ort kann man sich nur wohlfühlen! Nach einem leckeren Frühstück haben wir uns gemeinsam mit den Caway-Mitgliedern auf die Dachterrasse gesetzt und das Programm für die nächsten drei Wochen besprochen. Unter der Woche sind Klettersessions mit den Kindern und an den Wochenenden, Wanderungen und Trips in verschiedene Klettergebiete geplant. Auch eine Tour ins Ishinca-Tal ist geplant – mal schauen ob wir es auf den Ishinca und den Tocllaraju schaffen werden. Zum Schluss haben wir sogar noch T-Shirts bekommen, welche uns als Mitglieder des Team Caway ausweisen. Nachmittags haben wir erste Gehversuche in die Stadt unternommen, wobei wir besser auf das örtliche Transportsystem der „collectivos“ zurückgegriffen und uns die staubige Straße erspart hätten. Anschließend haben wir das Programm für die Kinder, mit Jhon zusammen, den Eltern auf einem Infotreffen vorgestellt. Abends wurden wir vom Caway zum Essen eingeladen. Leider waren wir alle ziemlich geschafft von der langen Anreise, so dass der Abend früh im Bett endete.

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Am nächsten Morgen trafen wir uns nach einem luxuriösen Frühstück mit vielen unbekannten Früchten in der Stadt, um mit dem „collectivo“ zum Ausganspunkt der heutigen Wanderung etwas außerhalb der Stadt zu fahren. Dort warteten schon einige Kinder, teils mit ihren Eltern, um mit uns zur schönen Laguna Wilcacocha zu wandern. Die gemäßigte Wanderung war für uns ideal, um uns zu akklimatisieren und gegenseitig kennenzulernen. Das geht auch mit wenigen Brocken Spanisch und einer Frisbee. Am See angekommen haben wir gemeinsam gegessen und ein paar Spiele aus Deutschland und Peru gespielt. Es hat super viel Spaß gemacht! Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, ging es am Nachmittag wieder an den Abstieg und zurück in die Stadt. Dort haben wir in der großen Markthalle unter kundiger Führung von Javi eingekauft (damit wir auch ja nicht zu viel bezahlen). Am Abend überraschten uns Jhon und Javi anlässlich Jenny’s Geburtstag mit einem kleinen Geburtstagskuchen 😉.

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Zum Glück kümmern sich die Mitglieder des Caway ganz lieb um uns und helfen uns in der fremden Stadt zurechtzukommen (Was kostet ein Taxi? Wo gibt es Simkarten und Zahnpasta? Erklärungen auf Spanisch, …). Wir fühlen uns jetzt schon sehr wohl hier und freuen uns auf die kommenden Tage und Wochen. Wir halten Euch auf dem Laufenden… 😉

Grüße aus Huaraz vom AbenteuerAnden-Team.

Vielen Dank an unseren Partner Mountain Equipment!

Damit bei unserem nächsten Vorbereitungstreffen nichts schief gehen kann, konnten sich die Teammitglieder mit warmen Schlafsäcken, Daunenjacken und was das Winter-Bergsteigerherz noch begehrt ausstatten.

Wir sind schon auf unser nächstes Vobereitungstreffen im hftl. Winterwonderland gespannt und wie jeder einzelne mit einer Biwaksituation im Winter klar kommt 😉

Mehr dazu demnächst! Nun heißt es erstmal weiterhoffen, dass der Schnee auch bis in tiefe Lagen fällt und liegen bleibt.

Beste Grüße,

Euer AbenteuerAnden Team

2. Vorbereitungstreffen rückt näher…

Am Wochenende (08.-09.12.18) ist es soweit ! Ein Teil der Teammitglieder trifft sich im schönen Au, Bregenzer Wald um hoffentlich die Skitourensaison einzuleiten sowie Neuigkeiten, was alles im Projekt vorangeht und gehen muss, zu besprechen 🙂

Jens steht in engem Kontakt mit unserer Ansprechperson in Huaraz und wird uns einen ersten Programmablauf vorstellen.

Mo hat weiter am Expeditionsvertrag gefeilt und Flüge rausgesucht, Jenny knowhow über Versicherungen gesammelt…

Außerdem gibt es allerlei Themeninput von den andern Teammitgliedern!

Wir freuen uns auf ein tolles Wochenende auf der Überlinger Hütte.

Let`s fetz,

Euer AbenteuerAnden Team

Tendon als neuen Sponsor

Wir freuen uns sehrdarüber, euch tendon als neuen Sponsor unserer Expedition präsentieren zu können. Im Januar 2019 werden wir von tendon mit Halb- und Einfachseilen für unsere Expedition ausgestattet.

An dieser Stelle schon einmal im Voraus ein herzliches Dankeschön an Jan von tendon für die großartige Unterstützung. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

Euer Orgateam

Jenny Wietschorke

Es ist sonntag Morgen und noch ungefähr ein Jahr, bis sich unser Team endlich auf den Weg nach Peru begibt. Also genau der richtige Zeitpunkt um euch ein weiteres Mitglied unseres Teams vorzustellen:

Jenny ist Biologiestudentin und lebt seit einiger Zeit im schönen Freiburg. Vor sieben Jahren startete Jenny ihre JDAV kariere als Jugendleiterin und ist seither in Landau als solche aktiv. Für Jenny liegt das „faszinierendste am Bergsteigen in dem Moment, wenn man auf dem Gipfel steht, hinabblickt und dann mit aller Mächtigkeit erfährt, wie unwichtig klein man doch zwischen den Bergmassen und in unserer Welt ist. Doch gerade dieses Gefühl der Unwichtigkeit verbindet sich mit einem wunderbaren Gefühl der Freiheit und Leichtigkeit.“

Erfahre hier mehr über Jenny.

Wilkommen in unserem Abenteuer Anden Team!!!