Trips in das Anden-Hochland

Gemeinsam stopfen wir uns mit ein paar peruanischen Kindern und unseren Freunden vom CAWAY (insgesamt so etwa 20 Menschen) in ein Colectivo und ab geht’s Richtung Pitec. Vor uns erstreckt sich das trockene weite Andenhochland mit Gräsern, die bis an die Brust reichen, andischen Pinien und zahlreichen Granitblöcken. Auf knapp 4000 m bringen uns die Aufwärmspiele noch immer schnell zum Schnaufen. Trotzdem macht es riesigen Spaß mit den Kindern gemeinsam im hohen Gras herumzutollen. Begleitet von Kolibris und beladen mit Crashpads stapfen wir durch das Grasland und halten an den schönsten Blöcken an, um gemeinsam knifflige Boulderprobleme zu lösen. Den Kindern wird richtige Tritttechnik am Fels gezeigt und zwischendurch ausgiebig gevespert. Nach einem wunderschönen Tag draußen, kochen wir gemütlich zusammen und beenden den Tag mit Gitarrenspielen und noch ausbaufähigem Gesang. Ohne Erfolg versuchen wir der peruanischen Flöte von Javi richtige Töne zu entlocken, lernen dafür jedoch den peruanischen Song „Carinitos“ kennen.

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Am nächsten Morgen geht es wieder früh morgens mit den üblichen Verdächtigen und dem Colectivo in die selbe Richtung. Auf dem Weg zur Laguna Churup betreten wir das erste Mal den Huascaran Nationalpark und erleben mit aller Mächtigkeit die Schönheit des andischen Hochlandes. Dank Jhon wurden wir für den Eintritt kurzerhand nach Peru eingebürgert. Der Weg zieht sich zunächst über eine Moräne, dann entlang eines Tals und schließlich steil hinauf am Rande eines Wasserfalls. Auf über 4000 m finden sich an steilen Hängen noch etwa 20 m hohe, für die Anden typische Bäume. Kurz hinter dem Wasserfall erstreckt sich die Laguna Churup mit türkisblauem klarem Wasser. Hier wird gemütlich gevespert und ausgiebig dünne Höhenluft genascht. Schließlich machen wir uns auf den Weg zu dem zweiten, etwas höher gelegenen See Churupito. Ein kleiner Schneefleck macht eine kurze Schneeballschlacht unvermeidlich. Am Churupito auf etwa 4600 m Höhe kann gut die Hälfte der Gruppe ihren bisherigen Höhenrekord feiern und gleichzeitig immer noch leckere Beeren am Wegesrand finden. Spannend wie unser Körper auf die Höhe reagiert und eine relativ kurze Wanderung ganz schön anstrengend werden lässt. Zur Stärkung suchen wir in Huaraz die besten und kräftigsten Suppen der Stadt auf. Richtig lecker!

In der zweiten Woche unserer Klettersessions lernen die peruanischen Kinder die Slackline kennen, bekommen Sichern und richtige Tritttechnik vermittelt. Außerdem macht Konsti spannende Erfahrungen mit Ceviche (Nationalgericht mit rohem Fisch), welche ihm einige Zeit auf dem stillen Örtchen ermöglichen. Dazu noch ein brandheißer Tipp von Bianca: „Lieber keine gelbe Paprika vom Markt probieren! Es könnte scharf enden.“

Wir sind gespannt, was uns am Wochenende alles erwartet….

Euer AbenteuerAnden-Team.

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