4. Vorbereitungstreffen im Donautal

Um die Anfahrtswege mal nicht ganz so lange zu halten, fand unser 4. Vorbereitungstreffen im schönen Donautal statt. Die Bergwacht Sigmaringen überlies uns ihre gemütliche Hütte in Dietfurt, die mit einem kleinen aber feinen Übungs-Privatfelsen durchaus überzeugen konnte.

Lea erreichte am Freitag als erste unser Basecamp fürs Wochenende und heizte schon mal ordentlich ein, damit die abendlichen Besprechungen nicht allzu frostig werden. Zudem wurde direkt festgestellt, dass nur 3 der erhofften Wolldecken vorhanden waren, wir jedoch zu 7. das ganze Wochenende dort übernachten werden. Maike (vermutlich kann sie die Zukunft vorhersehen) hatte als einzige ihren kuschelig warmen Daunenschlafsack dabei. Glück für den Rest der Gruppe, so stand die Deckenanzahl immerhin in einem geraden Verhältnis zur drunter liegenden Personenmenge. Doch bevor die Deckenlogistik losgehen konnte, wurden bei Nudeln mit Spinat-Tomatensoße schon mal einige TOPs, die zu besprechen waren diskutiert und abgehakt.

Der Samstag wurde dann gebührend mit einer Orga-Einheit begonnen. Doch spätestens um 10.00 Uhr konnte uns keiner mehr in der Hütte halten. Wir suchten den hauseigenen Übungsfelsen auf um unser Wissen zum Thema Standplatzbau, Umfädeltechniken, Sicherungsgeräte und allgemeine Seiltechniken auf den gleichen Stand zu bringen. Natürlich mussten die drei Kletterrouten im Anschluss direkt getestet werden. „Allgemein grün“ würde als Beschreibung  für zwei der drei Routen wahrscheinlich am besten passen.

Nachmittags gab uns Bianca eine Einführung zur behelfsmäßigen Bergrettung. Nach anfänglicher Theorieeinheit setzten wir das neu gelernte auch direkt in die Praxis um. Allerlei Flaschenzüge wurden aufgebaut und mögliche Fehlerquellen diskutiert und behoben. Erst als Stirnlampen sinnvoll geworden wären, wurde im Inneren der Hütte weiter geplant. Es mussten noch Materiallisten erstellt werden, sowohl für Gruppenmaterial, als auch für jeden einzelnen von uns. In einer gemütlichen Runde bei prasselndem Ofen und Bier gab es dann als Abschluss des Tages einen kleinen Input über die geographische und kulturelle Lage Perus. Vielen Dank an Lea für die Vorbereitung!

Am Sonntag musste noch ein Zeitplan erstellt werden mit allen wichtigen To-dos und Vorbereitungen, die bis zum Abflug noch erledigt werden sollten. Doch auch heute hielt uns das nicht länger in der Hütte als nötig, der Flaschenzug wollte auch in vertikaler Position getestet und umgesetzt werden.  Das Ergebnis aus 30 min. Flaschenzugbauen und ziehen brachte den „Verletzten“ gerade mal knapp 1m dem Ziel näher, immerhin schon mal ein Guter Anfang!

Die restlichen Stunden verbrachten wir noch mit Resteessen, Hütte putzen und einer kleinen Feedback-Runde. Nach einem glücklichen Huhn-Spiel und einer abschließenden Weltreise war auch schon wieder die Heimreise angesagt.

Vielen Dank an Bianca für den Inhaltlichen Input zur behelfsmäßigen Bergrettung!

Viele Grüße

Eure Abenteuer Anden-Team

 

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